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Weinlagerung Rotweine

Wahrscheinlich wissen viele von uns wie enttäuschend es ist wenn der Wein, den wir für besondere Anlässe aufgehoben haben, verdorben ist. Meistens sind die Lagerbedingungen daran schuld. Ein erschütterungsfreier, dunkler, feuchter, unterirdischer Keller mit einer gleichmäßigen Temperatur von etwa 12°C für die Lagerung von Rotwein wäre ideal. Da nicht jeder ein eigenes Schloss mit solchen idealen Unterbringungsmöglichkeiten besitzt im Folgenden sind die Randbedingungen die für einen Rotwein nicht verletzt werden sollten. 

 

  • Temperatur 8 - 18°C; schnelle Temperaturschwankungen unbedingt vermeiden. Je höher die Temperatur ist desto schneller verläuft der Reifungsprozess des Weins. Bei einer Idealtemperatur von 12°C entwickeln sich die guten Weine so langsam weiter, dass die Enkeln wahrscheinlich mehr von ihnen haben werden als man selbst. Temperaturen über 18°C starten aber den Gärungsprozess wieder und verderben den Wein.
  • Luftfeuchtigkeit 50-80 %; über 80% schadet dem Wein nicht, aber die Etiketten verschimmeln
  • Dunkel lagern, keine Sonneneinstrahlung
  • keine lang anhaltenden Erschütterungen
  • geruchsneutrale Atmosphäre: keine Waschmittel, Heizöl, Farben, Obst, Kartoffeln in der Nähe lagern
  • Flaschen mit Korkenverschluss sollen liegend gelagert werden 

Wenige Wochen kann der Wein in nicht zu warmen Wohnräumen aufbewahrt werden. Dabei sind Temperaturen über 25°C aber unbedingt zu vermeiden, weil sonst der Gärungsprozess wiedereinsetzt und der Wein verdirbt.

 

Grundsätzlich gilt: verschiedene Weine haben je nach Rebsorte und Verarbeitung ihre spezielle maximale Lagerdauer. Je mehr Säure, Alkohol und Restzucker ein Wein hat desto länger kann er gelagert werden. Da Schwefel vor Oxidation schützt ist ein hoher Schwefelgehalt gut für eine lange Lagerfähigkeit. Die gesetzlich erlaubten Höchstmengen an gesamter schwefeliger Säure liegen zum Beispiel bei einem trockenen Rotwein bei 160 mg/l.

 

                                                                                                                      Quelle:
Parker, R. (Bordeaux) Bern 1998
 

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